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Starker Auftakt der Projektschmieden 2026

Gut vorbereitet: Materialien für den Workshop
Bereits zum sechsten Mal werden an 10 bundesweiten Standorten die Projektschmieden umgesetzt. Unter der Trägerschaft der BGZ-Zentralstellen sowie ausgewählten Houses of Resources werden gemeinnützige Vereine und Organisationen darin geschult, ihre innovative Projektidee für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in einen erfolgversprechenden Projektantrag zu verwandeln.
Greifswald markierte einen gelungenen Start
Unter der Leitung der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) fiel der Startschuss für die erste Projektschmiede des Jahres 2026 in Greifswald. Vom 16. bis 19. März 2026 kamen zehn engagierte Vereine, fast ausschließlich aus der ostdeutschen Integrationslandschaft, zusammen, um neue Projektideen zu entwickeln, erste Konzepte zu schärfen und sich gegenseitig zu vernetzen.
Begleitet von frühlingshaftem Wetter entstand in kurzer Zeit eine bemerkenswerte Gruppendynamik. Die Teilnehmenden arbeiteten konzentriert, offen und kreativ an ihren Vorhaben. Ob Ideensprints, kollegiales Coaching oder das gemeinsame Ausarbeiten neuer Ansätze: Die Projektschmiede zeigte einmal mehr, wie viel Potenzial entsteht, wenn Akteurinnen und Akteure der Integrationsarbeit in der Projektschmiede zusammenkommen.

Gemeinsam Ideen entwickeln: Teilnehmende der Projektschmiede im Austausch
So auch der Eindruck von Mariana Salazar vom Verein Zusammen-Leben-Gestalten, die aus Erfurt angereist war: “Bei der Projektschmiede hatte ich wirklich das Gefühl, dass wir unsere Ideen weiterentwickeln konnten. Besonders wertvoll war für mich der Austausch mit anderen Trägern – dadurch habe ich viele neue Perspektiven kennengelernt und meinen eigenen Horizont erweitern können.”
Neu in diesem Jahr war zudem ein Modul zu den Chancen und Grenzen in der Arbeit mit Künstlicher Intelligenz, das von allen Teilnehmenden mit großer Spannung aufgenommen wurde.
“Das neu eingeführte KI-Modul im Rahmen der Projektschmiede wurde von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen. Besonders erfreulich war, dass es nicht nur Interesse geweckt, sondern auch eine fundierte und kritische Diskussion über den Einsatz und die Grenzen von Sprachmodellen im Antragsprozess angestoßen hat”, resümierte der Projektschmiede-Trainer der BAG EJSA Benjamin Weil.
Hier finden Sie nähere Informationen zur Projektschmiede.