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Veröffentlicht am: Meldung

  • Programm

Wie aus guten Ideen nachhaltige Veränderungen entstehen

Das Bundesprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" feiert Geburtstag

Vor fünf Jahren, am 21. Oktober 2021, hat sich die Projektförderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) neu erfunden: Das Bundesprogramm “Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden” (BGZ) ist gestartet und unterstützt seither zivilgesellschaftliche Akteure und Migrantenorganisationen dabei, Begegnung zu ermöglichen, Teilhabe zu stärken und das gesellschaftliche Miteinander aktiv mitzugestalten.

Iris Escherle hat das Programm von den Anfängen bis heute maßgeblich mitgestaltet. Die Leiterin des zuständigen Referats im Bundesamt erklärt, was das BGZ ausmacht und was es sowohl vor Ort als auch gesamtgesellschaftlich bewirkt. 

Was steckt hinter dem Bundesprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt"? Mit welcher Zielsetzung wurde es 2021 ins Leben gerufen?

Iris Escherle: Die Förderung gemeinwesenorientierter Integrationsprojekte gab es schon seit vielen Jahren. Das neue Bundesprogramm sollte die Projektarbeit sichtbarer, näher an den Trägern und mit Blick auf die gesamte Gesellschaft gestalten. Das Hauptziel war und ist es, den Fokus von reinen Integrationsprojekten auf eine Förderung zu richten, die den Gesamtprozess des gesellschaftlichen Miteinanders stärker in den Blick nimmt. 

Beim BGZ geht es nicht nur darum, Fördermittel zu vergeben - sondern vor allem darum, soziales Zusammenleben positiv zu gestalten, Dialogräume für demokratische Prozesse zu schaffen und Vereine und Organisationen für die Integrationsarbeit zu stärken.


Was bewegt das BGZ in den Städten und Kommunen? Welchen Unterschied macht es für die Menschen, die an den Projekten teilnehmen?

Iris Escherle: Die Projekte des BGZ bringen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in den Städten und Kommunen zusammen: Sie schaffen Begegnungsräume, die das Verständnis für unterschiedliche Lebensperspektiven wachsen lassen und dabei helfen, Vorurteile abzubauen. 

Auf der persönlichen Ebene wird die Selbstwirksamkeit gestärkt, die es den Projektteilnehmenden ermöglicht, im sozialen Umfeld selbstständig aktiv zu sein. So werden die verschiedenen Talente von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen sichtbar und bereichern das Zusammenleben.


Mit Blick auf die Zukunft: Was wünschen Sie dem BGZ zum Geburtstag?

Iris Escherle: Ich wünsche dem BGZ viel Inspiration und gute Ideen zur Weiterentwicklung und die Fähigkeit, sich immer wieder, auch in schwierigen Zeiten, anzupassen. 

Das BGZ braucht gute Projektideen, viele engagierte Träger, eine tatkräftige Verwaltung und eine Politik, die mit den notwendigen Mitteln unterstützt. Und das noch viele, viele Jahre – Happy Birthday!
 

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